Amerika-Panorama

10. April 2009

Ecuador - Geographie und Klima

Abgelegt unter: Ecuador, Südamerika — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 13:15

Das Festland von Ecuador gliedert sich in drei Naturregionen: das westliche Tiefland entlang der Küste des Pazifik (Costa, 24 % der Landesfläche), 50 bis 150 km breit, von einem Küstengebirge (bis 1800 Meter hoch) durchzogen, ist im Norden tropisch heiss und feucht, wird nach Süden durch Einwirkung des kühlen Humboldtstroms immer trockener.

Nach Osten schliesst sich die 150 bis 200 km breite Andenregion (Sierra, 25 % der Landesfläche) an, zwei Parrllelketten, 3000 bis 6000 Meter hoch (in der Westkette ist der höchste Punkt der Chimbrazo, 6310 m, in der Ostkette der Cotopaxi, 5897 m), stellenweise auf 50 km aneinandergerückt, mit vielen, zum Teil noch tätigen Vulkanen. Zwischen beiden Ketten ist das Hochland in viele Becken (Cuencas, mittlere Höhe 2200 bis 2900 m) geteilt. Die Aussenhänge der Kordilleren (mit ergiebigen Niederschlägen) tragen tropischen Berg- und Nebelwald. Die becken (mit geringeren Niederschlägen) sind seit Jahrhunderten Anbaugebiete.

Das feuchtheisse östliche Tiefland (Oriente) ist ein von dichten tropischen Regenwäldern bedecktes Niederungsland, nur von geringen Erhebungen durchzogen und kaum erschlossen.

Weiere Informationen:

Ecuador Klima

Ecuador Geographie und Karte

27. Februar 2009

Ecuador / USA: Spannungen über Drogenhandel

Abgelegt unter: Ecuador, Südamerika, USA — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 23:51

In den diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Ecuador treten zunehmend Spannungen auf. Ecuador wies innerhalb eines Monats bereits den zweiten US-Diplomaten aus. Nach Aussagen von Ecuadors Aussenminister Fander Falconi habe sich der Diplomat in “interne Angelegenheiten” des Landes eingemischt. Er bekam 48 Stunden Zeit, um Ecuador zu verlassen.

Der Grund ist wohl ein Konflikt über ein von den USA bezahltes Programm zur Eindämmung des Drogenhandels in Ecuador sein. Bereits am 7. Februar wies Präsident Rafael Correa den ersten US-Diplomaten aus. Die Vorwürfe gegen ihn lauteten, dass er für die ecuadorianischen Polizei den Kommandanten einer Anti-Drogen-Einheit bestimmen wollte.

Das Aussenministerium der USA bezeichnete die erneute Ausweisung eines ihrer Diplomaten als ungerechtfertigt. Zwar wollen die USA angemessen reagieren, aber auch weiterhin mit Ecuador bei der Drogenhandel-Bekämpfung zusammenarbeiten.

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