Costa Rica liegt in Zentralamerika und wird zu den karibischen Staaten gezählt. Im Osten wird das Land komplett vom Karibischen Meer begrenzt, im Westen durch den Pazifik. Inmitten seiner mittel- und südamerikanischen Nachbarn, die – einige mehr, andere weniger - mit turbulenten, durch Armut geprägten, Verhältnissen zu kämpfen haben, wirkt Costa Rica wie eine Oase des Friedens. Die Bevölkerung ist verhältnismäßig wohlhabend und bereits vor 60 Jahren beschloss der damalige Präsident, das Militär abzuschaffen und das Geld lieber in Bildung und das Gesundheitssystem zu stecken. Natürlich darf man seinen gesunden Menschenverstand dennoch nicht zuhause lassen und sollte besonders in der Hauptstadt San José keine unnötigen Risiken eingehen. Die größte Stadt des Landes liegt mitten im Zentrum und beheimatet rund 340.000 der etwa 4,2 Mio. Einwohner Costa Ricas. Sie eignet sich somit bestens als Ausgangspunkt für Trips in alle Ecken des Landes.
Die Temperaturen liegen in ganz Costa Rica konstant zwischen 20 und 30°C, zwischen Mai und November ist Regenzeit, in den restlichen Monaten ist es trocken. Die Flora und Fauna ist unglaublich vielseitig, Tierliebhaber können in einem der artenreichsten Länder der Erde in jeder Region andere exotische Geschöpfe antreffen. Allein 10% aller weltweit bekannten Vogelarten leben in Costa Rica. Die Vegetation besteht aus 12 verschiedenen Zonen, unter anderem mehreren Arten von Regenwald, Trockenwäldern, Feuchtgebieten und Vulkanen.
Für Aktivurlauber gibt es jede Menge Möglichkeiten, um die Reiseberichte zu füllen. An den Küsten kann man wunderbar schnorcheln und surfen, die Regenwälder bieten sich zum Biken, Hiken und für Expeditionen an, die Berge sind ein Spielplatz für Kletterer. Für Traveler, die auch am Abend Action suchen, ist „El Pueblo“ einer der ultimativen Reisetipps, der „Ausgeh-Bezirk“ von San José.
Dadurch, dass Costa Rica ein sehr beliebtes Reiseland ist, sind die Preise merklich höher als in den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas. Besonders in der Hauptreisezeit zwischen Dezember und April kann es an einigen Orten auch ziemlich überlaufen sein. Ohne Spanischkenntnisse wird man außerhalb der Touristenzentren nicht wirklich weiter kommen, für Individualreisende empfiehlt es sich absolut, sich wenigstens ein paar Grundkenntnisse anzueignen.
24. Januar 2010
Costa Rica
23. Januar 2010
Mexiko
Mexiko ist mit einer Fläche von fast 2 Mio. km² und rund 110 Mio. Einwohnern eines der größten Länder der Welt. Es erstreckt sich über Mittel- und Südamerika und seine Küsten liegen am Pazifik, am Golf von Mexiko und am Karibischen Meer. Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung von über 3000 km und den Höhenunterschieden zwischen 10 m unter und 5.700 m über dem Meeresspiegel, sind die Landschaften sowie das Klima regional sehr unterschiedlich. Es gibt tropische Regionen mit traumhaften Sandstränden, undurchdringlichem Dschungel und warmem Meer, aber auch Gipfel, auf denen frischer Wind und klare Luft für Abkühlung sorgen. Generell ist es im Hochland ganzjährig sehr angenehm, allerdings mit kalten Nächten. In den tiefer gelegenen Regionen ist es – bedingt durch die Nähe zum Äquator - fast immer heiß und schwül.
Die Vielfalt, die Mexiko bietet, passt in keinen Reiseführer. Kulturell interessierte Touristen werden von den Überresten der Maya-Kultur magisch angezogen. Die ausgedehnten Tempelanlagen inmitten dichten Urwaldes sind faszinierende Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche. Den krassen Kontrast zu dieser Natur-Idylle stellen die insgesamt zehn Millionenstädte in Mexiko dar. Die Hauptstadt, Mexiko-City, beheimatet fast 9 Mio. Mexikaner, die Metropolregion um sie herum ist eine der bevölkerungsreichsten weltweit. Die Stadt liegt auf über 2000 m Höhe und ist durch Berge eingekesselt. So schön der Blick auf den berühmten Vulkan Popocatépetl und die Gipfel der Sierra Nevada auch sein mag, für die Luftqualität ist diese Lage nicht besonders förderlich. Der Smog in Mexiko-City ist erheblich, die Luft gilt als eine der schlechtesten der Erde.
Wesentlich angenehmer ist es, seinen Urlaub in Acapulco, an der Westküste gelegen, oder in Cancun auf der östlichen Halbinsel Yucatán zu verbringen. Dort gibt es all das, wovon das sonnenhungrige Herz träumt – Strand, Palmen und Entspannung.
Ein nicht unwesentlicher Aspekt, der zurecht in jedem Reiseführer erwähnt wird, ist die Sicherheit. Besonders im Norden, in der Nähe der Grenze zu den USA, ist die Drogenkriminalität sehr stark ausgeprägt. Zwar haben es die Banden meistens nicht auf Touristen abgesehen, sie nehmen aber auch keine Rücksicht auf Opfer, die versehentlich in die Schussbahn geraten. Die Städte Ciudad Juárez, Nogales und Tijuana sollte man nach Möglichkeit meiden. Es ist absolut empfehlenswert, sich an die Ratschläge des Auswärtigen Amtes zu halten.
14. Juni 2009
Belize
Belize ist ein mittelamerikanischer Staat, der im Commonwealth vertreten ist.
Den Süden des Landes nimmt ein stark zertaltes Plateau ein (Maya Mountains, bis zu 1.122 Meter Höhe), der Norden von Belize wird durch ein zum grossen Teil sumpfiges Tiefland dominiert. Der grösste Teil des Landesinneren ist von tropischen regenwald bedeckt.
Vor der 320 Kilometer langen Küste befinden sich zahlreiche Korallenriffe und kleine Inseln.
Das Klima in Belize ist tropisch mit von Norden nach Süden zunehmenden Niederschlägen.