Amerika-Panorama

14. Juni 2009

Belize

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Belize ist ein mittelamerikanischer Staat, der im Commonwealth vertreten ist.

Den Süden des Landes nimmt ein stark zertaltes Plateau ein (Maya Mountains, bis zu 1.122 Meter Höhe), der Norden von Belize wird durch ein zum grossen Teil sumpfiges Tiefland dominiert. Der grösste Teil des Landesinneren ist von tropischen regenwald bedeckt.

Vor der 320 Kilometer langen Küste befinden sich zahlreiche Korallenriffe und kleine Inseln.

Das Klima in Belize ist tropisch mit von Norden nach Süden zunehmenden Niederschlägen.

13. Mai 2009

Honduras

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Im Süden (an der Fonseca-Bucht) hat Honduras mit einem schmalen Küstenstreifen Anteil an der Pazifikküste (124 Kilometer). Im Norden verbreitert sich die Ebene an der Karibikküste (650 Kilometer) nach Osten zu einem ausgedehnten Flachland mit grossen Lagunen. In den übrigen Landesteilen von Honduras herrscht Gebirgsland vor, mit 2.849 m ist der Cerro Las Minas in der Montana de Celaque die höchste Erhebung des Landes. Das Gebirgsland wird durch Talbecken, Flusstäler (vor allem vom Ulua im nördlichen Landesteil) und 900 - 1.400 Meter hohen Hochebenen mit fruchtbaren vulkanischen Böden zerteilt.

Das Klima in Honduras ist im Tiefland feuchtheiss-tropisch (Durchschnittstemperaturen 26 bis 28 °C) und in den Höhen gemässigt. Die höchsten Niederschläge (jährlich etwa 2.000 mm) fallen im karibischen Küstengebiet und an der Abdachung der Gebirge. Im Sommer sind Hurrikane in dieser Region von Mittelamerika keine Seltenheit.

Barbados

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Barbados ist die östlichse Insel der kleinen Antillen. Der Inselstaat ist Mitglied im British Commwealth befindet sich etwa 170 Kilomter im Osten von St Vincent. Im Gegensatz zu vielen Karibikinseln liegt Barbados ausserhalb des Kleinen-Antillen-Bogens und ist auch nicht vulkanisch entstanden. Die Insel besteht aus tertären Mergeln, Kalken und jungen Korallenkalk.

Barbados ist durch sanfte Hügel geprägt, die höchste Erhebung ist der Mt Hillaby im Norden der Insel (340 Meter Höhe).

Das Klima von Barbados ist tropisch-feucht, der Boden ist fruchtbar. Ausgedehnte Zuckerrohrfelder sind im Inselzentrum vorherrschend, Wälder gibt es nur noch wenige. Grosse Teile der Küstenregionen sind besiedelt und mit Hotels bebaut.

11. Mai 2009

Grenada

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Der Staat Grenada umfasst die Insel Grenada, die südlichste der zu den Kleinen Antillen gehörenden Windward Islands (310 km²) und die südlichen Inseln aus der Gruppe der Grenadinen. (die grösste unter ihnen ist Carriacou mit 26 km²). Die Hauptstadt von Grenada ist Saint George’s.

Die oft von Erdbeben betroffene vulkanische Insel Grenada ist bis 840 m hoch und stark bewaldet.

Das tropische Klima in Grenada bewirkt Durchschnittstemperaturen von 26 °C und jährliche Niederschläge von 1.500 mm an der Küste und bis 5.000 mm in den Bergen. die Hauptregenzeit liegt zwischen Juni und November.

Jungferninseln

Die Jungferinseln gehören zu der Inselgruppe der Kleinen Antillen und befinden sich östlich von Puerto Rico.

Die grössere westliche Gruppe mit den Inseln Saint John, Saint Thomas und Saint Croix bildet ein Territorium der USA (Amerikanische Jungferninseln). die Hauptstadt ist Charlotte Amalie auf Saint Thomas.

Die östliche Gruppe mit den Inseln Tortola, Virgin Gorda und etwa 50 anderen, zum Teil sehr kleinen Inseln (von denen jedoch nur wenige bewohnt sind) ist britische Kronkolonie (Britische Jungferninseln). die Hauptstadt ist Road Town auf Tortola.

Geologisch sind die Jungferninseln eine Fortsetzung der Grossen Antillen, auf Tortola wird eine Höhe von 543 m, auf Saint Thomas bie 474 m erreicht. Sie sind aus kreidezeitlichen Ablagerungen, vulkanischen Gesteinen oder Korallenkalk aufgebaut.

Die Temperaturen des tropischen, nur mäsig feuchten Klimas werden durch die fast ständig wehenden Passatwinde gemässigt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Klima auf den Amerikanischen Jungferninseln.

Venezuela - Geographie und Klima

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Venezuela Geographie: Die beiden Ausläufer der Ostkordillere aus Kolumbien, die nach Norden ziehende Sierra de Perija (bis 3.750 m Höhe) und die sich nach Nordosten erstreckende Kordillere von Merida (Pico Bolivar 5.002 m) umrahmen mit dem nördlich vorgelagerten Bergland von Coro (bis 1.500 m Höhe) im Nodwesten das tiefland von Maracaibo. Die Kordillere von Merida setzt sich östlich von Barquisimeto küstenparallel im Karibischen Gebirge (bis 2.765 m Höhe) fort.

Das Orinoco-Tiefland mit den Llanos (rund ein Drittel der Gesamtfläche von Venezuela), im Kernraum eine von Galeriewäldern durchzogene Feuchtsavanne, die im Norden gegen das Karibische Gebirge von Trockenwald, nach Westen gegen die Anden von laubabwerfenden Feuchtwäldern abgelöst und überwiegend durch extensive Weidewirtschaft genutzt wird, ist besonders im Mündungsbereich der westlichen Orinoco-Nebenflüsse zur Regenzeit weitflächig überschwemmt.

Südlich des Orinoco erstreckt sich das Bergland von Guayana, das grösstenteils aus einem Granit-Grundgebirge mit stark abgetragenen tafelbergartigen Sandsteindecken besteht und im Roraima 2810 m Höhe erreicht.

Im äussersten Süden hat Venezuela noch Anteil am Amazonas-Tiefland.

Der Hauptstrom im Land ist der Orinoce, das grösste Binnengewässer der Valenciasee.

Venezuela Klima: Das Klima ist tropisch-wechselfeucht, in den Gebirgen entspricht es der Höhenstufung. Der äusserste Nordwesten ist trocken (jährliche Niederschläge auf der Halbinsel Paraguana 250 mm). Die sommerliche Regenzeit bringt hohe Niederschläge besonders an den gebirgshängen (Merida 1.744 mm) und im Bergland von Guayana (mehr als 3.000 mm). In den Llanos nimmt die Niederschlagsmenge von Osten (Ciudad Bolivar 1.026 mm) nach Westen (Barinas, 1.863 mm) zu.

10. Mai 2009

Trinidad und Tobago

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Der Staat Trinidad und Tobago besteht aus den beiden Inseln Trinidad sowie Tobago.

Trinidad wird von drei etwa in Ost-West-Richtung streichenden Gebirgsketten durchzogen. Die nördliche Kette, geologisch eine Fortsetzung des festländischen Gebirgssystems, erreicht im Cerro Aripo 940 Mter. In der mittleren und der südlichen Kette werden 300 Meter Höhe kaum überschritten. Die nördliche Kette und die Ostseite der Insel sind von tropischen Regenwald bedeckt, sonst herrschen Savannen und Kulturland vor. Der Süden ist reich an Erdöl, im südwesten be La Brea liegt der Asphaltsee “Pitch Lake”.

Tobago wird von einem dichten, immergrünen Regen- und Bergwald bedeckten Gebirge (bis 571 m Höhe) durchzogen, das sich nach Südwesten zu einer Korallenkalk-Ebene abflacht.

Das Klima auf Trinidad und Tobago ist tropisch heiss, feucht und wird durch Winde vom Meer gemässigt. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 25 °C, die Niederschläge (1.600 bis 2.300 mm jährlich) nehmen von Osten nach Westen ab. Die Trockenzeiten liegen zwischen Januar und Mai sowie im Oktober.

Suriname

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Der grösste Teil des Landes Suriname gehört zum Bergland von Guayana, hier ist es wellig bis hügelig (600 bis 1.200 m Höhe) mit niedrigen Gebirgszügen (der höchste Punkt wird mit 1.280 m im Südwesten von Suriname erreicht). Nach Norden schliessen sich ein sanftwelliger, 35 bis 100 Kilomter breiter Savannengürtel und die rund 50 Kilometer breite, flache sumpfige Küstenebene an.

Das Klima in Suriname ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit, Niederschlägen von 1.500 bis 2.500 mm jährlich und mittleren Jahrestemperaturen von 27 °C.

30. April 2009

Puerto Rico

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Puerto Rico Geographie: Die zum grossen Teil gebirgige Insel (Breite etwa 50 km, Länge in West-Ost-Richtung etwa 180 km) wird in ihrer Längsrichtung von der Cordillera Central (Im Cerro de Punta 1338 m hoch) durchzogen, an die sich im Nordosten die von Regenwald bedeckte Sierra de Luquillo (bis 1074 m hoch) anschliesst.

Die Küstenebene von Puerto Rico ist im Norden 15 bis 20 km breit, im Süden dagegen sehr schmal. Die flachen Schwemmlandküsten sind nur wenig gegliedert und nur mit wenigen nutzbaren Häfen aufgelockert.

Puerto Rico Klima: Das Klima in Puerto Rico ist tropisch mit Temperaturen zwischen 20 und 30 °C und Jahresniederschlägen zwischen 900 mm (im Süden) und 2000 mm (im Norden).

Turks- und Caicosinseln

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Die Turks- und Caicosinseln bestehen zum grössten Teil aus Kalkklippen und Korallenriffen.

Das Klima ist durch hohe Temperaturen und geringe Niederschläge gekennzeichnet, Wirbelstürme treten relativ häufig auf.

Haupteinnahmequellen der Einwohner der Turks- und Caicosinseln sind der Fang von Schalen- und Krustentieren und in zunehmenden Maße auch der Fremdenverkehr.

Internationale Flughäfen befinden sich auf den Inseln Grand Turk und South Caicos.

Paraguay

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Paraguay ist ein südamerikanischer Binnenstaat, der vollständig von Argentinien, Bolivien und Brasilien umgeben ist. Das Land wird durch den Rio Paraguay in zwei sehr unterschiedliche Regionen geteilt. Der grössere westliche Teil von Paraguay gehört landschaftlich zum Gran Chaco, einer grossen ebene (100 bis 400 m Höhe) mit Trockenwald und Dornbuschsavannen. Der östliche Teil, im Süden und Osten vom Parana begrenzt, ist ein welliges, rund 200 m hohes Hügel- und Tafelland mit reichen subtropischen Regenwald, das im Norden vom Amambay-Plateau (bis 700 m höhe) und im Süden von der Cordillera de Caagunen (bis 680 m Höhe) schroff zum fruchtbaren, von einzelnen kuppigen Höhenrücken durchzogenen Tiefland des Paraguay abfällt. Im Winkel zwischen Paraguay und Parana, die mit ihren vielen Nebenflüssen das Land entwässert, befinden sich ausgedehnte Sumpfgebiete.

Paraguay Klima: Das vorwiegend subtropische Klima bringt von Westen nach Osten zunehmende Niederschläge. Der Chaco ist vergleichsweise trocken (500 - 800 mm Nierderschlag pro Jahr), am Paraguay fallen jährlich 1000 - 1300 mm, an der östlichen Landesgrenze bis zu 2000 mm.

27. April 2009

Panama

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Panama umfasst den südlichsten, sich fast in Ost-West-Richtung erstreckenden Teil der zentralamerikanischen Landbrücke zwischen Costa Rica und Kolumbien und ist an der schmalsten Stelle nur 55 Kilometer breit. Das Land wird von vulkanischen Gebirgsketten (im Westen Serrania de Tabasara, bis 2826 m hoch, im Osten vor allem Serrania del Darien, bis 1875 m hoch) durchzogen. Die tiefste Einsattelung (82 m hoch) wird vom Panamakanal durchschnitten.

Höchste Erhebung des Landes ist der Vulkan Baru (Chiriqui, 3.478 m Höhe) an der Westgrenze von Panama. An das Gebirge schliessen sich nach Süden und Norden Hügelland und Küstenebenen an. Das Gebiet östlich des Kanals ist noch kaum erschlossen.

Die pazifische Küste ist durch Buchten stärker gegliedert als die karibische Küste, vor beiden Küsten befinden sich zahlreiche Inseln.

Das Klima in Panama gehört im karibischen Bereich zu den immerfeuchten, im pazifischen Bereich zu den wechselfeuchen (Sommerregen) Tropen.

Niederländische Antillen

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Die Niederländischen Antillen sind ein autonomer Teil des Königreichs der Niederlande und umfassen die vor der Küste Venezuelas liegenden Inseln unter dem Winde (Windward Islands) Bonaire (288 km²) und Curacao (444 km²) und von den Inseln über dem Winde (Leeward Islands) die Inseln Sint Eustatius, Saba und Sint Maarten, den Südteil der Insel St Martin. Insgesamt beträgt die Fläche 993 km².

Die Inseln Bonaire und Curacao gehören geologisch zur Küstenkordillere Venezuelas. Die Gebirgsreste sind von korallenriffen überdeckt.

Das Klima ist sehr trocken mit hohen Temperaturen, im Jahresmittel werden 27°C erreicht. Diese Temperaturen werden durch den ständig wehenden Passatwind jedoch erträglich.

Nicaragua

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Nicaragua ist der grösste Staat in Mittelamaerika. Der überwiegende Teil des Landesinneren ist Bergalnd (im Cerro Mogoton 2107 m hoch). die bei der Gebirgsbildung entstandene Nicaraguasenke mit dem 8400 km² grossen Nicaraguasee und dem 1450 km² grossen Managuasee ist die tiefste Einsenkung der Kordilleren zwischen Alaska und Feuerland. Sie erstreckt sich zwischen der Fonsecabucht des Pazifik bis zur Karibik. Gegen die pazifische Küstenebene wird sie durch zahlreiche jungen und teilweise noch tätigen Vulkanen abgegrenzt, Erdbeben sind hier häufig.

Der Osten von Nicaragua wird durch Tiefland, das nur gering erschlossen und zum grössten Teil bewaldet ist, eingenommen. Der Karibikküste mit vielen Sümpfen und Lagunen (Moskitoküste) sind Korallenriffe und Inseln vorgelagert.

Das Klima in Nicaragua ist tropisch, die Niederschläge fallen vor allem im Sommer und erreichen 1100 bis 6600 mm pro Jahr. Die temperaturen werden durch die Höhenlage bestimmt.

Martinique

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Die zwischen Dominica im Norden und St Lucia im Süden gelegene, etwa 60 Kilometer lange, 10 bis 30 Kilometer breite vulkanische Insel Martinique ist gebirgig und erreicht im Norden in dem immer noch aktiven Vulkan Montagne Pelée 1.397 Meter Höhe.

Das Klima auf Martinique ist tropisch, die Temperatur wird durch den vorherrschenden Nordost-Passat und das Gebirge gemildert, die mittlere Jahrestemperatur beträgt etwa 25 °C. Reiche Niederschläge fallen vor allem von Juli bis Dezember, auf der Westseite jährlich etwa 1500 mm, auf der Ostseite von Martinique etwa 2000 mm. Gelegentlich treten tropische Wirbelstürme auf.

26. April 2009

Guyana - Geographie und Klima

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Die Berg- und Hügellandschaften im Landesinneren sind Teile des Berglandes von Guayana, sie erreichen im Süden und Südwesten 900 bis 1300 Meter Höhe, im Roraima (auf der grenze zu Venezuela) 2772 Meter. Im Osten und Norden ist es flacher. Die bis zu 70 Kilometer breite Küstenebene, meist Schwemmland, bis 1,5 Meter unter dem Flutspiegel des Meeres gelegen und durch Deiche geschützt, ist das Hauptanbau- und -siedlungsgebiet von Guyana. Hauptfluss ist der Essequibo.

Das Klima ist tropisch mit hohen Temperaturen und zwei Regenzeiten (um Juni und Dezember). Rund 73 % der Landesfläche sind von Regenwald bedeckt, im Landesinneren gibt es Grassavannen.

Weitere Informationen: Guyana Klima

17. April 2009

Guatemala Geographie und Klima

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Der nördliche Teil von Guatemala (Petén) gehört zur flachwelligen Kalktafel der Halbinsel Yucatan und ist zum grössten Teil von tropischen Regenwald bedeckt. Der südliche Teil wird in West-Ost-Richtung von Gebirgsketten der zentralamerikanischen Kordilleren durchzogen, von denen die nördlichen in den Altos Chuchumatanes 3786 Meter erreichen. Die südlich anschliessende Sierra Madre ist ein Hochland, überragt von 33 Vulkanen (Tajumulcu 4220 m), dazwischen landschaftlich reizvolle Seen (z.b. der Atitlán-See).

Das schmale pazifische Küstentiefland mit vulkanischen Böden ist durch zahlreiche Flüsse und reiche Niederschläge gut bewässert.

Im Osten, zwischen Belize und Honduras, hat Guatemala einen kleinen Anteil am karibischen Küstentiefland.

Hauptflüsse sind Usumacinta (zum Golf von Mexiko) und Motagua (zum Karibischen Meer). Von den Vulkanen sind mehrere noch aktiv, starke Erdbeben haben im Land mehrfach schwerste Zerstörungen verursacht.

Die Temperaturen des tropischen Klimas (Jahresmittel im Tiefland 25 bis 30 °C) sind in den Höhen gemässigt, die Regenzeit liegt zwischen Mai und November.

Guatemala Klima - mehr Informationen zu den klimatischen Verhältnissen in Guatemala.

14. April 2009

Costa Rica Geographie und Klima

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Costa Rica wird von Nordwesten nach Südosten von den Kordilleren durchzogen: Cordillera Guanacaste im Nordwesten, Cordillera Central (mit dem Vulkan Irazu, 3.432 m Höhe), Cordillera de Talamanca im Südosten (im Chirripo Grande, 3.819 m Höhe).

Nördlich und östlich der Gebirge erstreckt sich ein zum Teil sumpfiges Tiefland (etwa 20 % der Landesfläche).

Nach Süden geht die Cordillera Central in ein flaches Hochbecken (Meseta central oder valle Central, 1.100 bis 1.500 m Höhe) über: klimabegünstigt und mit fruchtbaren vulkanischen Böden das Hauptsansiedlungsgebiet des Landes.

Die atlantische Küste ist wenig (mit Lagunen und Mangrovensümpfen), die pazifische dagegen reicher gegliedert.

Das tropische Klima bringt hohe Niederschläge, die Temperaturen nehmen mit zunehmender Höhe ab.

Weiter Informationen finden Sie hier:

Costa Rica Klima

10. April 2009

Ecuador - Geographie und Klima

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Das Festland von Ecuador gliedert sich in drei Naturregionen: das westliche Tiefland entlang der Küste des Pazifik (Costa, 24 % der Landesfläche), 50 bis 150 km breit, von einem Küstengebirge (bis 1800 Meter hoch) durchzogen, ist im Norden tropisch heiss und feucht, wird nach Süden durch Einwirkung des kühlen Humboldtstroms immer trockener.

Nach Osten schliesst sich die 150 bis 200 km breite Andenregion (Sierra, 25 % der Landesfläche) an, zwei Parrllelketten, 3000 bis 6000 Meter hoch (in der Westkette ist der höchste Punkt der Chimbrazo, 6310 m, in der Ostkette der Cotopaxi, 5897 m), stellenweise auf 50 km aneinandergerückt, mit vielen, zum Teil noch tätigen Vulkanen. Zwischen beiden Ketten ist das Hochland in viele Becken (Cuencas, mittlere Höhe 2200 bis 2900 m) geteilt. Die Aussenhänge der Kordilleren (mit ergiebigen Niederschlägen) tragen tropischen Berg- und Nebelwald. Die becken (mit geringeren Niederschlägen) sind seit Jahrhunderten Anbaugebiete.

Das feuchtheisse östliche Tiefland (Oriente) ist ein von dichten tropischen Regenwäldern bedecktes Niederungsland, nur von geringen Erhebungen durchzogen und kaum erschlossen.

Weiere Informationen:

Ecuador Klima

8. April 2009

Antigua und Barbuda

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Der Staat Antigua und Barbuda umfasst die zu den Kleinen Antillen gehörenden Inseln Antigua (280 km²), Barbuda (160 km²) und Redonda, die Hauptststadt ist St. John’s, Amtsprache ist Englisch.

Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs, grossenteils mit Kalken überdeckt und von Korallenriffen umgeben. Das Klima ist tropisch mit mittleren Temperaturen von 22 bis 30 °C und Niederschlägen von 1000 mmm, die überwiegend im Sommer fallen.

Der früher wirtschaftlich bestimmende Anbau von Zuckerrohr ist stark zurückgegangen, die ehemaligen Felder werden zum grossen Teil als extensive Viehweiden genutzt. Angebaut werden Baumwolle, Obst und Gemüse. Bedeutender Wirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr, das Klima auf Antigua und Barbuda ist tropisch.

7. April 2009

Peru - Geographie und Klima

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Peru gliedert sich in drei Grosslandschaften. Das 2300 km lange, 50 - 140 km breite Küstenland (Costa, rund 11 % der Gesamtfläche, 50 % der Bevölkerung) besteht im Osten überwiegend aus älteren Gesteinen, im Westen aus mesozoischen und jüngeren Sandsteinen, Kalken und Granitintrusionen, die Härtlingszüge und die Hauptgipfel bilden. Die westkordillere, die die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet, steigt unmittelbar aus dem Küstenland auf und trägt die höchsten Berge der tropischen Kordilleren (im Norden Huascaran 6768 m, im Süden Coropuna 6613 m).

Sierra: Die Ostkordillere gliedert sich in eine Reihe kulissenartig angeordnete Bergzüge, die von vielen wasserreichen in tiefen schluchtartigen Tälern nach Osten zum Amazonastiefland durchbrochen werden. Bei Cerro de Pasco treten West- und Ostkordillere eng zusammen und bilden die wichtigste Wasserscheide von Peru. (Huallaga, Mantaro, Maranon). Nördlich davon sind die Kordillerenzüge durch das Längstal des Maranon getrennt, im Süden durch eine Hochfläche (Puna, 3000 - 4500 m) und ein abflussloses Becken mit dem Titicacasee (3810 m Höhe), von dem etwa 5000 km² zu PEru gehören. Hochgebirgstäler und Hochflächen sind dicht besiedelt, an den steilen Hängen finden sich aus der Inka-Zeit stammende, zum Teil noch genutzte Ackerbauterrassen.

Noch Osten schliesst sich an die Sierra das tropisch-heisse Waldland (63 % der Gesamtfläche, 9 % der Bevölkerung von Peru) mit Regenwäldern an, die sich als Nebelwald bis in über 3500 m Höhe an den Gebirgsflanken hinaufziehen (Monatana), in den Tälern von einzelnen Savanneninseln durchsetzt sind und im Amazonasbecken weite, noch grossteils unerschlossene Ebenen (Selva) bedecken.

Das tropische Klima wird in der Küstenzone durch den kalten Humboldtstrom beeinflusst, im Gebirgsland durch die Höhengliederung. Ackerbau ist bis in Höhen um 4000 m möglich, die Schneegrenze liegt bei 5000 m. an der Küste fallen weniger als 50 mm, im Hochland 600 bis 1000 mm, im Waldland bis 3000 mm Niederschläge.

Weitere Informationen: Peru Klima und beste Reisezeit

2. April 2009

Jamaika - Geographie und Klima

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Geographie: die wenig gegliederte Insel (etwa 235 Kilometer lang und bis über 80 Kilometer breit), ist ein Teil der im Tertiär gefalteten und zerbrochenen Antillenkordillere.

Den Kern der Insel bildet ein aus Kreidekalken bestehender Gebirgszug (im Osten in den Blauen Bergen, bis 2257 m hoch). Nach Westen schliessen sich stark verkarstete tertäre Kalkplateaus an (300 bis 600 m hoch), nach Süden weite Küstenebenen. An den Küsten finden sich zum Teil Mangroven, an den Flusstälern Galeriewälder, an den feuchten Gebirgshängen tropische Regenwälder und auf den Kalkplateaus Trocken- und Dornbuschsavanne.

Das Klima in Jamaika ist tropisch mit durchschnittlichen Jahrestemperaturen von rund 27°C in den ebenen und rund 18°C im Gebirge. Die Niederschläge (im Jahresmittel 800 bis 3000 mm) sind unter dem Einfluss des Nordostpassats am höchsten an der Nordküste. Häufig treten Wirbelstürme auf.

Weitere Informationen:

Jamaika Klima und beste Reisezeit

30. März 2009

Uruguay - Geographie und Klima

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Geographie: Uruguay ist grösstenteils ein flachwelliges Hügelland (um 100 bis 150 Meter über dem Meeresspiegel). Den südlichen und südöstlichen Teil nimmt eine kristalline Rumpffläche (Fortsetzung des Brasilianischen Berglands) ein. Sie wird in nordöstlicher Richtung von einzelnen rundbuckeligen Höhenrücken (Cuchillas) durchzogen. Die höchste Erhebung in Uruguay ist die Sierra de las Animas im Südosten mit 501 Metern.

Nach Norden schliesst sich ein Schichtstufenland an aus mesozoischen Sandsteintafeln mit ausgedehnten Decken aus vulkanischem Gestein. Die Atlantikküste ist eine Ausgleichsküste mit Nehrungen, Dünen und Haffseen. Am Rio de la Plata und am Unterlauf des Rio Uruguay, der die Westgrenze des Landes bildet, greift die Lössebene der Pampa in einem 100 bis 120 km breitem Streifen auf Uruguay über. Hauptstrom ist der Rio Negro, der aus Südbrasilien kommt und in den unteren Rio Uruguay mündet.

Klima: Das warmgemässigte Klima hat stark schwankende, zum Teil subtropische Sommertemperaturen (besonders im Nordwesten), die jährlichen Niederschlagsmengen (mit zum Teil grossen Unterschieden von Jahr zu Jahr) nehmen von Süden nach Norden zu.

20. März 2009

Kuba - Geographie und Klima

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Kuba, 1492 von Kolumbus auf seiner ersten Reise entdeckt, erlangte nach mehreren misslungenen Aufständen als letzte der spanischen Kolonien in Lateinamerika 1868 die Unabhängigkeit.

Geographie: Die Insel erstreckt sich von Nordwesten nach Südosten, ist 1200 Kilometer lang und 35 bis 200 Kilometer breit. Der über 3500 Kilomter langen buchtenreichen Küste mit guten Naturhäfen sind im Norden zahlreiche kleine Inseln und gehobene Korallenriffe vorgelagert. Der grösste Teil der Insel ist Flachland (bis 100 Meter über dem Meeresspiegel). Gebirge finden sich nur im Osten (vor allem die parallel zur Südküste verlaufende Sierra Maestra, bis 1996 Meter Höhe), im südlichen Mittelteil der Insel (bis 1156 Meter Höhe) und im Westen (bis 728 Meter).

Im geologischen Aufbau lagern mesozoische und tertäre Sedimente (meist Kalkstein) über alten Syeniten, Graniten und einem fast die ganze Insel durchziehenden Serpentinzug (in dem sich die meisten Mineralvorkommen von Kuba befinden), sind zum Teil aber wieder abgetragen.

Karsterscheinungen sind weit verbreitet, besonders im Nordwesten. Längster Fluss ist der Rio Cauto (370 Kilomter lang), der aus der sierra Maestra kommt und nördlich von Manzanillo in die Bucht von Guacanayabo mündet.

Das Klima ist tropisch mit mittleren Jahrestemperaturen um 25,5 °C und Niederschlägen (besonders im Sommer) zwischen 1000 und 1500 mm jährlich. Vor allem im Nordwesten treten häufig Wirbelstürme auf.

Die ursprüngliche Vegetation (Savanne, im Bergland Regenwald) wurde weitgehend durch Kulturland verdrängt.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Kuba Klima und beste Reisezeit

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