Amerika-Panorama

14. April 2009

Costa Rica Geographie und Klima

Abgelegt unter: Costa Rica, Lateinamerika — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 12:24

Costa Rica wird von Nordwesten nach Südosten von den Kordilleren durchzogen: Cordillera Guanacaste im Nordwesten, Cordillera Central (mit dem Vulkan Irazu, 3.432 m Höhe), Cordillera de Talamanca im Südosten (im Chirripo Grande, 3.819 m Höhe).

Nördlich und östlich der Gebirge erstreckt sich ein zum Teil sumpfiges Tiefland (etwa 20 % der Landesfläche).

Nach Süden geht die Cordillera Central in ein flaches Hochbecken (Meseta central oder valle Central, 1.100 bis 1.500 m Höhe) über: klimabegünstigt und mit fruchtbaren vulkanischen Böden das Hauptsansiedlungsgebiet des Landes.

Die atlantische Küste ist wenig (mit Lagunen und Mangrovensümpfen), die pazifische dagegen reicher gegliedert.

Das tropische Klima bringt hohe Niederschläge, die Temperaturen nehmen mit zunehmender Höhe ab.

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Costa Rica Klima

10. April 2009

Ecuador - Geographie und Klima

Abgelegt unter: Ecuador, Südamerika — Tags:, , , , , — Remo Nemitz @ 13:15

Das Festland von Ecuador gliedert sich in drei Naturregionen: das westliche Tiefland entlang der Küste des Pazifik (Costa, 24 % der Landesfläche), 50 bis 150 km breit, von einem Küstengebirge (bis 1800 Meter hoch) durchzogen, ist im Norden tropisch heiss und feucht, wird nach Süden durch Einwirkung des kühlen Humboldtstroms immer trockener.

Nach Osten schliesst sich die 150 bis 200 km breite Andenregion (Sierra, 25 % der Landesfläche) an, zwei Parrllelketten, 3000 bis 6000 Meter hoch (in der Westkette ist der höchste Punkt der Chimbrazo, 6310 m, in der Ostkette der Cotopaxi, 5897 m), stellenweise auf 50 km aneinandergerückt, mit vielen, zum Teil noch tätigen Vulkanen. Zwischen beiden Ketten ist das Hochland in viele Becken (Cuencas, mittlere Höhe 2200 bis 2900 m) geteilt. Die Aussenhänge der Kordilleren (mit ergiebigen Niederschlägen) tragen tropischen Berg- und Nebelwald. Die becken (mit geringeren Niederschlägen) sind seit Jahrhunderten Anbaugebiete.

Das feuchtheisse östliche Tiefland (Oriente) ist ein von dichten tropischen Regenwäldern bedecktes Niederungsland, nur von geringen Erhebungen durchzogen und kaum erschlossen.

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Ecuador Klima

7. April 2009

Peru - Geographie und Klima

Abgelegt unter: Peru, Südamerika — Tags:, , , , — Remo Nemitz @ 18:29

Peru gliedert sich in drei Grosslandschaften. Das 2300 km lange, 50 - 140 km breite Küstenland (Costa, rund 11 % der Gesamtfläche, 50 % der Bevölkerung) besteht im Osten überwiegend aus älteren Gesteinen, im Westen aus mesozoischen und jüngeren Sandsteinen, Kalken und Granitintrusionen, die Härtlingszüge und die Hauptgipfel bilden. Die westkordillere, die die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet, steigt unmittelbar aus dem Küstenland auf und trägt die höchsten Berge der tropischen Kordilleren (im Norden Huascaran 6768 m, im Süden Coropuna 6613 m).

Sierra: Die Ostkordillere gliedert sich in eine Reihe kulissenartig angeordnete Bergzüge, die von vielen wasserreichen in tiefen schluchtartigen Tälern nach Osten zum Amazonastiefland durchbrochen werden. Bei Cerro de Pasco treten West- und Ostkordillere eng zusammen und bilden die wichtigste Wasserscheide von Peru. (Huallaga, Mantaro, Maranon). Nördlich davon sind die Kordillerenzüge durch das Längstal des Maranon getrennt, im Süden durch eine Hochfläche (Puna, 3000 - 4500 m) und ein abflussloses Becken mit dem Titicacasee (3810 m Höhe), von dem etwa 5000 km² zu PEru gehören. Hochgebirgstäler und Hochflächen sind dicht besiedelt, an den steilen Hängen finden sich aus der Inka-Zeit stammende, zum Teil noch genutzte Ackerbauterrassen.

Noch Osten schliesst sich an die Sierra das tropisch-heisse Waldland (63 % der Gesamtfläche, 9 % der Bevölkerung von Peru) mit Regenwäldern an, die sich als Nebelwald bis in über 3500 m Höhe an den Gebirgsflanken hinaufziehen (Monatana), in den Tälern von einzelnen Savanneninseln durchsetzt sind und im Amazonasbecken weite, noch grossteils unerschlossene Ebenen (Selva) bedecken.

Das tropische Klima wird in der Küstenzone durch den kalten Humboldtstrom beeinflusst, im Gebirgsland durch die Höhengliederung. Ackerbau ist bis in Höhen um 4000 m möglich, die Schneegrenze liegt bei 5000 m. an der Küste fallen weniger als 50 mm, im Hochland 600 bis 1000 mm, im Waldland bis 3000 mm Niederschläge.

Weitere Informationen: Peru Klima und beste Reisezeit

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